begleitetes malen

Wie funktioniert Begleitetes Malen?

Das Malen findet an einem geschützten Ort statt, der fernab äußerlicher Einflüsse immer gleiche Bedingungen bereitstellt. So können sich die Malenden vollkommen auf das Geschehen konzentrieren und alles andere draußen vor der Tür lassen. Dort bleiben übrigens auch Bewertung und Kritik - die Bilder, die hierbei entstehen, werden nicht interpretiert, analysiert oder bewertet.

Die Malenden entscheiden selbst, was sie malen und ob sie darüber sprechen möchten.

Gemalt wird - wenn möglich - stehend auf großformatigem Papier, das an Malwänden befestigt wird. Dadurch entsteht eine größere Bewegungsfreiheit. Benutzt werden hochwertige, leuchtende und selbstredend ungiftige Gouachefarben, die mit den Händen oder einzelnen Fingern aufgetragen werden.

Was ist Begleitetes Malen?

Das Begleitete Malen ist eine Methode der Kunsttherapie im Bereich der Maltherapien, das von Bettina Egger in Anlehnung an Arno Stern entwickelt und am Institut für Humanistische Kunsttherapie Darmstadt vertieft und erweitert wurde. Beim Begleiteten Malen geht es nicht so sehr um das, was entsteht, sondern wie es entsteht und was es uns vermittelt. Die Rede ist von inneren Bildern, die jeder Mensch in sich trägt und die meist nur selten zum Ausdruck kommen. Bilder, die es ermöglichen, sich ohne Worte mitzuteilen. Daher sind besondere Fähigkeiten oder Talente im künstlerischen Bereich absolut nicht von Nöten - einzig das Einlassen auf den Prozess ist Voraussetzung.

Was macht eine Malbegleitung?

Meine Aufgabe als Malbegleitung ist es, das Malen so angenehm wie möglich zu gestalten und Dein Bild enstehen zu lassen. Das heißt zum Beispiel, dass ich das Papier nachspanne, wenn es durch die Farbe Wellen schlägt. Oder dass ich Impulse geben kann, wenn Du ins Stocken gerätst und das wünschst. Im Anschluss an die Malstunde kann gerne noch ein kurzes Gespräch geführt werden. Gerne kannst Du aber auch schon von Vornherein mit einem Anliegen zu mir kommen, das wir dann gemeinsam bearbeiten werden.